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Federkleid

 

 

Datum

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adult

 

 

15.02.2017

Alster / Hamburg-Bergstedt

Hans-Hermann Harms

 


Auszug aus dem Brutvogelatlas (Mitschke 2012)

  

Bestand insgesamt 170 Reviere Besiedelte TK4 47 (59%)
Bestand in Hamburg 27 Reviere Besiedelte km² in HH 22 (3%)
Dichte insgesamt 0,07 Rev./km² Trend zunehmend
Dichte in Hamburg 0,04 Rev./km² Gefährdung  -

 

Charakteristik
Die Gebirgsstelze ist Charaktervogel an Fließ- und Staugewässern.

Verbreitung
Schwerpunkte der Verbreitung sind die Alster mit ihren Nebenflüssen sowie die Bille im Bereich des Sachsenwaldes. Besiedelt sind südlich der Elbe z.B. auch Mühlenteiche in Agathenburg und Dollern, die Este, Engelbek und Seeve sowie nördlich der Elbe die Wedeler Au, Pinnau, Oberalster, Beste, Hunnau/Hopfenbach, verschiedene Gewässer rund um Trittau und die Schwarze Au.

Lebensraum
Die Art ist an naturnahe Fließgewässer und Stauteiche gebunden, wo die Nester unter Brücken, an Wehren und Bauwerken in Mauernischen etc. angelegt werden.

Bestandstrend
Die Gebirgsstelze hat sich erst Anfang des 20. Jahrhunderts im Hamburger Raum als Brutvogel angesiedelt (Dietrich 1928). Seitdem hat sich die Art im Stadtgebiet an der Alster bis nach Ohlsdorf ausbreiten können und der Bestand stieg langsam an (Ende der 1970er Jahre 7-10 RP, Anfang der 1990er Jahre 20-25 RP, 1997-2000 22 RP; Holzapfel et al. 1982, Garthe & Mitschke 1994, Mitschke & Baumung 2001). Die positive Entwicklung findet auch im schleswig-holsteinischen Umland eine Entsprechung (1985-1994 87 RP, Berndt et al. 2002; 2004-2008 116 RP).

Anmerkungen
In den letzten Jahren kam es im Winter auch zu innerstädtischen Nachweisen.

 


Auszug aus dem Brutvogelatlas (Mitschke & Baumung 2001)

Verbreitung und Bestand
Die Gebirgsstelze brütet in Hamburg mit Ausnahme eines Paares an der Wedeler Au nur im Oberalsterraum. Verbreitungsgrenze im Stadtgebiet ist dabei die Ohlsdorfer Schleuse. Besonders dicht ist das Vorkommen nördlich des Wohldorfer Waldes an der Ammersbek, wo maximal 3 BP pro 100 ha nachgewiesen wurden. Insgesamt liegt der Brutbestand in Hamburg derzeit bei rund 20 BP.

Lebensraum
Die Gebirgsstelze ist eng an Fließgewässer gebunden. Die Oberalster mit ihren Nebenflüssen bietet dabei geeignete Lebensräume. Gerne werden Bauwerke wie Mühlen, Brücken, Wehre oder Schleusenanlagen zur Brut genutzt. Im Elbtal wurde die Gebirgsstelze bisher nicht als Brutvogel nachgewiesen. Allerdings kommt es hier insbesondere an den Klärwerken Dradenau und Köhlbrandhöft zu regelmäßigen Überwinterungen (MITSCHKE et al. 1996). 

Bestandsentwicklung
Der Bestand der Gebirgsstelze in Hamburg hat in den letzten Jahrzehnten leicht zugenommen (GARTHE & MITSCHKE 1994). Die Art hat ihre städtische Verbreitungsgrenze bis nach Ohlsdorf in die Stadt verschoben. Die kurzzeitig besiedelte Wandse ist seit Anfang der 1990er Jahre wieder verwaist. Aktuell ist der Brutbestand offenbar stabil.

 

 

Bestand mittlere Dichte Rasterfrequenz Besetzte Raster
22 BP 0,0 BP/km² 2,2 % 17