Bildinfo

Geschlecht

Federkleid

 

 

Datum

Ort

Fotograf

 

 

adult

 

 

09.03.2014

NSG Moorgürtel

Hans-Hermann Harms

Beobachtungsauswertung 2012 - 2015

 


Auszug aus dem Brutvogelatlas (Mitschke 2012)

 

 

Bestand insgesamt 340 Reviere Besiedelte TK4 44 (55%)
Bestand in Hamburg 90 Reviere Besiedelte km² in HH 33 (4%)
Dichte insgesamt 0,1 Rev./km² Trend zunehmend
Dichte in Hamburg 0,1 Rev./km² Gefährdung -

 

Charakteristik
Die Hohltaube bewohnt größere Wälder mit Altholzbestand.

Verbreitung
Die höchsten Dichten in Hamburg werden im Wohldorfer Wald, im Umland im Rüstjer Forst, Teilen der Harburger Berge, des Sachsenwaldes, der Hahnheide und des Kreisforstes Koberg erreicht. Daneben sind auch Klövensteen und Gülzower Holz als Brutgebiete erwähnenswert. Außerhalb größerer Wälder auf der Geest findet sich die Art vereinzelt auch in den Elbmarschen sowie im Stadtbereich (Jenischpark, Hirschpark, Wellingsbüttel).

Lebensraum
Als Großhöhlenbrüter bewohnt die Hohltaube vor allem alte Schwarzspecht-Höhlen, nimmt aber auch Nistkästen an. Besiedelt sind Laub- und Laubmischwälder, Parks mit altem Baumbestand sowie Hofhölzungen sowohl in der Marsch als auch auf der Geest.

Bestandstrend
Nach Bestandsrückgängen und einem Minimum des Vorkommens Ende der 1970er Jahre (<10 RP in Hamburg; Klemp & Vidal in Garthe 1996) nahm der Bestand in den 1980er Jahren deutlich zu (1986-1990 100-130 RP im Berichtsgebiet, davon 40-50 in Hamburg) und erreichte Ende der 1990er Jahre 95 RP (Mitschke & Baumung 2001), um seitdem nur noch langsam anzuwachsen.

Anmerkungen
In den letzten Jahren kam es vermehrt zu Nachweisen in städtischen Parks. 

 


Auszug aus dem Brutvogelatlas (Mitschke & Baumung 2001) 

Verbreitung und Bestand
Die Hohltaube brütet in Hamburg in größeren Laubwäldern der Geest. Größere Bestände findet man in den Harburger Bergen (26 BP), dem Wohldorfer Wald (18 BP) und dem Klövensteen (16 BP). Vereinzelt brütet die Hohltaube auch in Bergstedt und im Volksdorfer Wald. 
Insgesamt brüten in Hamburg 90-100 Paare, die Hohltaube erreicht eine Rasterfrequenz von 3,8 %. Pro km2 brüten maximal 5 (Rosengarten, Meyers Park) bzw. 6 Paare (Klövensteen), auf Probeflächen wurden Dichten von bis zu 1,44 BP/10 ha (PF 20,9 ha, Friedhof Wohldorf) bzw. 2,35 BP/10 ha (PF 25,5 ha, Klövensteen) nachgewiesen.

Lebensraum
Die Hohltaube bevorzugt alte, strukturreiche Laub- oder Laub-Nadelmischwälder. Wichtigster Höhlenbaum ist in Hamburg die Buche, Voraussetzung für eine Ansiedlung ist das Vorkommen des Schwarzspechts als Höhlenbauer.

Bestandsentwicklung
Ende der 1970er Jahre brüteten Hohltauben nur noch vereinzelt im Wohldorfer Wald und in den Harburger Bergen. Zu dieser Zeit betrug der Brutbestand Hamburgs weit unter 10 Paare (HOLZAPFEL et al. 1982). In den darauffolgenden Jahren nahm der Bestand stetig zu. Mitte der 1990er Jahre brüteten 40-50 Paare in den Hamburger Wäldern (KLEMP & VIDAL in GARTHE 1996). Seitdem erfolgte eine weitere Zunahme im Wohldorfer Wald, dem Klövensteen und den Harburger Bergen. Bisher erfolglose Ansiedlungsversuche gab es in den letzten Jahren auch am Elbhang in Wittenbergen. Für die Zunahme in den letzten Jahrzehnten ist auch ein Umdenken in der Forstpolitik mitverantwortlich. 

 

 

Bestand mittlere Dichte Rasterfrequenz Besetzte Raster
95 BP 0,1 BP/km² 3,8 % 29