Hat jemand ein schönes Bild eines Zwergschnäppers und ist bereit es an dieser Stelle kostenfrei für uns zur Verfügung zu stellen?

Dann bitte einfach an andreas(at)giesenberg.de senden.

Vielen Dank.

Bildinfo

Geschlecht

Federkleid

 

 

Datum

Ort

Fotograf

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Auszug aus dem Brutvogelatlas (Mitschke 2012)

 

 

Bestand insgesamt 12 Reviere Besiedelte TK4 8 (10%)
Bestand in Hamburg 1 Revier Besiedelte km² in HH 1 (0,1%)
Dichte insgesamt 0,01 Rev./km² Trend schwankend
Dichte in Hamburg 0,00 Rev./km² Gefährdung RL NI R, SH 3

 

Charakteristik
Der Zwergschnäpper ist ein unsteter Bewohner strukturreicher Laubwälder.

Verbreitung
Das einzige in den meisten Jahren besetzte Brutgebiet des Zwergschnäppers im Hamburger Raum befindet sich im Sachsenwald. Einigermaßen regelmäßig taucht die Art auch im Wohldorfer Wald auf. Sporadische Vorkommen betrafen in den letzten Jahren Rissen, den Volksdorfer Wald, das Gülzower Holz und die Hahnheide.

Lebensraum
Gesangsplätze befinden sich fast immer in Buchenwäldern, gerne in der Nähe von Kleingewässern und mit freiem Stammraum.

Bestandstrend
Erste Hinweise auf ein Vorkommen der Art stammen aus den 1870er Jahren, bevor die Art Anfang der 1920er Jahre erstmals im Sachsenwald sicher nachgewiesen werden konnte (Dietrich 1928). In Hamburg blieb das Vorkommen immer sporadisch und auf niedrigem Niveau (Ende der 1970er Jahre 1 RP, Anfang der 1990er Jahre 2-5 RP, 1997-2000 6 RP, 2006 3 RP; Holzapfel et al. 1982, Garthe & Mitschke 1994, Mitschke & Baumung 2001, Mitschke 2007), im schleswig-holsteinischen Umland ging der Bestand in den letzten 25 Jahren deutlich zurück (1985-1994 71 RP, Berndt et al. 2002; 2004-2008 11 RP).

Anmerkungen
Das Vorkommen im Hamburger Raum befindet sich mehr als 500 km westlich des geschlossenen Verbreitungsgebietes in Brandenburg.

 


Auszug aus dem Brutvogelatlas (Mitschke & Baumung 2001)

Verbreitung und Bestand
Der Zwergschnäpper war in Hamburg schon immer ein seltener Brutvogel am Westrand seines Verbreitungsgebietes. Regelmäßig ist nur der Wohldorfer Wald von 2-3 BP besetzt, während der Kartierperiode gelang lediglich an den Rissener Fischteichen ein weiterer Nachweis noch Anfang Juni.

Lebensraum
In Hamburg sind fast ausschließlich Buchenwälder Bruthabitat. Gerne werden Bestände mit eingelagerten Kleingewässern besiedelt, was auch für den Gesangsplatz an den Rissener Fischteichen zutrifft.

Bestandsentwicklung
Ehemals ebenfalls über mehrere Jahre besetzte Brutgebiete waren Hirschpark, Harburger Berge und die Oberalster in Wellingsbüttel. Aus anderen Gebieten wurden in einzelnen Jahren brutverdächtige Vorkommen gemeldet (Blankenese, Niendorfer Gehege, Außenmühlenteich). Unberücksichtigt blieben dabei kurzzeitige Beobachtungen von Sängern im Mai, die meist umherstreifende, oft einjährige und unverpaarte Männchen betreffen. Insgesamt ist von einem leichten Rückgang der Bestände auszugehen, dessen Ursachen sicher überregionale Zusammenhänge haben. 

 

 

Bestand mittlere Dichte Rasterfrequenz Besetzte Raster
6 BP 0,0 BP/km² 0,8 % 6