Hat jemand ein schönes Bild eines Wintergoldhähnchens und ist bereit es an dieser Stelle kostenfrei für uns zur Verfügung zu stellen?

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Vielen Dank.

Bildinfo

Geschlecht

Federkleid

 

 

Datum

Ort

Fotograf

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Auszug aus dem Brutvogelatlas (Mitschke 2012)

 

 

Bestand insgesamt 4.800 Reviere Besiedelte TK4 74 (93%)
Bestand in Hamburg 1.600 Reviere Besiedelte km² in HH 238 (31%)
Dichte insgesamt 2,0 Rev./km² Trend zunehmend
Dichte in Hamburg 2,1 Rev./km² Gefährdung -

 

Charakteristik
Das Wintergoldhähnchen bewohnt das Kronendach von Fichten.

Verbreitung
Die Verbreitung zeigt Schwerpunkte in den großen Nadelwaldgebieten (Rüstjer Forst, Harburger Berge, Hahnheide und v.a. Sachsenwald). Daneben sind auch der Hamburger Westen mit dem Klövensteen sowie das nördliche Hamburg vom Stadtpark über den Ohlsdorfer Friedhof bis in die Walddörfer besonders regelmäßig besiedelt. In den Unterelbemarschen, Teilen des Alten Landes, im Hamburger Hafen und z.T. auch in den Vier- und Marschlanden fehlt die Art.

Lebensraum
Die Art ist eng an das Vorhandensein von Fichten gebunden, sodass die höchsten Siedlungsdichten in ausgedehnten Fichtenforsten erreicht werden. Inzwischen gehören aber auch die koniferenreiche Gartenstadt und Grünanlagen sowie teilweise auch die Wohnblockzone und Dörfer des Elbtals zu den regelmäßig besiedelten Lebensräumen.

Bestandstrend
Während sich die Art in der Stadt ausgebreitet hat (38 km² Stadtkorridor: 1982/83 7 RP, 1997-2000 19 RP, 2007/08 102 RP, Mitschke 2009), blieben die vor allem in Wäldern beheimateten Bestände im schleswig-holsteinischen Umland stabil (1985-1994 2.700 RP, Berndt et al. 2002; 2004-2008 2.600 RP).

Anmerkungen
Der Strukturwandel zu koniferenreichen Ziergärten fördert die Art.

 


Auszug aus dem Brutvogelatlas (Mitschke & Baumung 2001)

Verbreitung und Bestand
Verbreitungsschwerpunkte des Wintergoldhähnchens in Hamburg sind die großen Nadelwaldgebiete im Hamburger Westen (v.a. Klövensteen, 230 BP) und Süden (Harburger Berge, 580 BP) sowie der Norden Hamburgs von Duvenstedt über den Wohldorfer Wald bis zum Duvenstedter Brook (150 BP). Innerhalb der geschlossen bebauten Zone lassen sich Siedlungszentren im Volkspark (mit Umgebung 50 BP), Niendorfer Gehege (20 BP), Ohlsdorfer Friedhof (60 BP) und Öjendorfer Friedhof/Park (18 BP) erkennen. Vereinzelt dringt die Art noch weiter ins Stadtgebiet ein (Stadtpark, Eppendorf, Hammer Park). Im Elbtal sind die Vorkommen sehr spärlich und beschränken sich auf Siedlungsgebiete in Cranz, Moorburg, Wilhelmsburg, Bergedorf, Allermöhe und Kirchwerder (zusammen 30 BP).
Der Gesamtbestand des Wintergoldhähnchens beträgt 1.400 BP, was einer mittleren Dichte von 1,8 BP/100 ha entspricht. Die Rasterfrequenz der Art beträgt dabei 26,9 %. Die höchsten Dichten werden in den Harburger Bergen erreicht, wo Maximalwerte pro km2 bei 38 BP (Diebeskuhlen) und 50 BP (Schwarze Berge) lagen. Auch im Klövensteen bestehen lokal vergleichbare Dichtewerte (39 BP, Klövensteen-Nord). Auf Probeflächen liegen Maximalwerte für Siedlungsdichten bei 5,18 BP/10 ha (PF 38,6 ha, Moisburger Stein), 5,35 BP/10 ha (PF 28 ha, Rissen) bzw. 7,34 BP/10 ha (PF 13,6 ha, Volksdorfer Wald).

Lebensraum
Das Wintergoldhähnchen ist in seinem Vorkommen eng an die Fichte gebunden. Höchste Dichten werden daher in großflächigen Fichtenwäldern erreicht. Seine Ansprüche werden auch in den größeren Grünanlagen erfüllt, insbesondere auf Friedhöfen, die durch Koniferen dominiert werden. In zunehmendem Maße werden in den letzten Jahren auch Teile der Gartenstadt besiedelt, offenbar zuerst ausgehend von benachbarten geschlossenen Brutgebieten (Rissen, Neugraben, Walddörfer). Besondere Erwähnung verdienen weitgehend isolierte kleine Bestände in der Gartenstadt Wilhelmsburgs und in dörflichen Hausgärten in Cranz und Kirchwerder.

Bestandsentwicklung
Das Wintergoldhähnchen hat offensichtlich in den letzten Jahrzehnten sein Brutgebiet in Hamburg ausdehnen können. Dafür sind in erster Linie die Strukturumwandlungen in der Gartenstadt verantwortlich, die von noch bis in die 1960er Jahre überwiegend als Nutzgarten bewirtschafteten Flächen hin zu Ziergärten mit immergrünen Koniferenbeständen verlief. Aktuelle Auswertungen von Linientaxierungen in den 1990er Jahren deuten allerdings einen starken Bestandsrückgang an, der weiter beobachtet werden sollte. 

  

Dichte auf Probeflächen   Garten-
stadt
Grün-
anlage
Misch-
wald
Nadel-
wald
Wintergoldhähnchen Hektar 5430,2 488,5 286,4 533,5
  Anzahl
Probeflächen
196 21 13 18
  Reviere 109 32 41 124
  Stetigkeit 28,1 52,4 69,2 84,2
Dichte Median 0,00 0,29 1,17 1,88
[Reviere/10ha] Mittelwert 0,20 0,74 1,68 2,10
  Standard-
abweichung
0,40 0,96 2,14 1,58

  

 

Bestand mittlere Dichte Rasterfrequenz Besetzte Raster
1.400 BP 1,8 BP/km² 26,9 % 205